Das bloßgestellte Kind

Die Justiz entdeckt die Nöte von Kindern, die oft in guter Absicht von den eigenen Eltern in Zeitungen oder sozialen Netzwerken ausgestellt werden

Medien | Bericht: Florian Klenk | aus FALTER 20/15 vom 13.05.2015


Illustration P. M. Hoffmann

Illustration P. M. Hoffmann

Vor 100 Jahren wurde in Amerikas Zeitungen ein Wunderkind bejubelt, sein Name war William James Sidis. Eigentlich kam der Bursche gar nicht als Genie auf die Welt, seine Eltern versuchten aber, ihn zu einem zu erziehen, und das gelang ihnen auch.

William Sidis litt vermutlich an Hyperlexie, einer Form von Autismus. Mit 18 Monaten konnte er lesen, als Elfjähriger inskribierte er in Harvard, sein Intelligenzquotient lag bei 250, er beherrschte 40 Sprachen.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige