Theater Kritik

Gaunerkomödie: Erst Hypnose, dann Bankraub

Lexikon | Martin Lhotzky | aus FALTER 20/15 vom 13.05.2015

The Great Gordo (Tom Middler) trägt wohl die furchtbarste Blondhaarperücke aller Zeiten. In "Hypnosis", der reichlich mit Plot-Twists überladenen Gaunerkomödie um den kriminellen Polizisten Alan (Alan Burgon) und dessen lüsterne Gattin und Bankmanagerin Helen (Julia C. Thorne), soll Gordo Helen in Trance dazu bringen, den Banktresor zu öffnen, wo mehrere Millionen Pfund lagern. Aber er scheitert und fängt lieber ein Verhältnis mit ihr an. Am Ende weiß man nicht so recht, wer jetzt wen kontrolliert und wer das Geld hat. Robert G. Neumayr setzt das überdrehte Stück überraschend liebenswert in Szene. Logischer wird es dadurch zwar nicht, aber ohne Nachgrübeln kann man sich bei dieser Open-House-Theatre-Produktion zweifellos besser unterhalten.

KiP, Fr, Sa, Di, Do 19.30 (bis 23.5.)


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