Oida, do roida!

Sport und Fahrspaß für Erwachsene: Ein paar Aktivisten wollen die Stadt jetzt auf die Tretroller bringen

Stadtleben | TESTFAHRT: CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 21/15 vom 20.05.2015

Rollerfahren geht in die Oberschenkel. Zumindest, wenn man untrainiert ist und Schiss hat, während der rasanten Fahrt Stand-und Tretbein zu wechseln. David Pasek beherrscht den Wechsel natürlich perfekt. Was aber auch daran liegt, dass er schon ein bisschen länger mit dem Tretroller unterwegs ist. Pasek ist Architekt und hat - gemeinsam mit einem Freund - beschlossen, dass mehr Menschen mit dem Tretroller durch Wien rollern sollten. Übrigens ohne jedes geschäftliche Interesse.

Wobei man an dieser Stelle erklären sollte, dass es sich bei den zwei Rollern, die Pasek zum Treffen am Donaukanal gebracht hat, nicht um jene kleinrädrigen Scooter handelt, mit denen Kinder zur Schule fahren und Büroangestellte sich lächerlich machen, wenn sie damit in die Arbeit knarzen.

Die Tretroller, von denen hier die Rede ist, sind echte Sportgeräte für Erwachsene. Mit Rennrad-oder Mountainbikereifen; je nach Ausführung sogar mit Scheibenbremsen ausgestattet. Bremsen ist sowieso wichtig, weil man


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