Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Billroth: Wenn sich dann plötzlich was tut

Stadtleben | LOKALAUGENSCHEIN: FLORIAN HOLZER | aus FALTER 21/15 vom 20.05.2015

Das Grätzel rund um die Kreuzung Billrothstraße/Hardtgasse war jetzt noch nie ein Ort, der kulinarisch irgendwie auf sich aufmerksam gemacht hätte. Die Heurigen fangen erst viel weiter draußen an, das Fischer-Bräu ist ein bisschen weiter unten, gerade einmal das L'ora giusta rückte diesen Ort bis vor zehn Jahren auf die Feinkost-Landkarte der Stadt. Und dann ist da das Haus mit der Nummer 18, in dem stets ein Sammelsurium schlechter Fastfood-Gastronomie versuchte, vom Studentenheim gegenüber zu profitieren.

Es begann mit dem Sandwich

Und plötzlich änderte sich da was. Es fing mit O.S.B. an, der Oriental Sandwich Bar des Architekten Mina Yaney, in der man seit Ende vergangenen Jahres schlichtweg großartige ägyptische Sandwiches in selbstgebackenem Fladenbrot und die vielleicht besten Falafel der Stadt in überaus unprätentiöser Imbiss-Atmosphäre bekommt. Das sprach sich herum, das winzige Lokal läuft gut, man plant jetzt "was Großes".

Gleich daneben eröffnete Farokh Kiani vor


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