"Ich stehe auf der schwarzen Liste"

Russland verwandelt sich in einen totalitären Staat. Eine Begegnung mit der mutigen Journalistin Masha Gessen, die es nicht mehr wagt, in Russland zu leben

GESPRÄCH: FLORIAN KLENK, BENEDIKT NARODOSLAWSKY | Medien | aus FALTER 21/15 vom 20.05.2015


Foto: Heribert Corn

Foto: Heribert Corn

Masha Gessen, 48, ist wohl eine der mutigsten Journalistinnen. Die gebürtige Russin und US-Amerikanerin legt sich mit Präsident Wladimir Putin an und zählt zu seinen schärfsten publizistischen Kritikerinnen. Der Druck auf sie wurde so groß, dass Gessen es vorzog, in die USA zu emigrieren. Dort veröffentlichte sie eine beeindruckende Putin-Biografie und ein Porträt über das von Putin verfolgte Künstlerkollektiv Pussy Riot. Das Forum für Journalismus und Medien Wien (FJUM) lud Gessen vergangene Woche nach Wien. Mit dem Falter sprach die couragierte Journalistin über den Niedergang der freien Presse in Putins Russland.

Falter: Frau Gessen, der Putin-Kritiker Boris Nemzow wurde in Moskaus Zentrum erschossen, ebenso die Putin-kritische Journalistin Anna Politkowskaja. Fürchten auch Sie um Ihr Leben?

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