Zu schön, um wahr zu sein

Wie die Stadt durch ein Manöver die Copa Cagrana zurück eroberte


LANDVERMESSUNG: BIRGIT WITTSTOCK
Stadtleben | aus FALTER 22/15 vom 27.05.2015

Manche Zufälle sind zu glücklich, zu schön, um wahr zu sein. Man könnte dann entweder von einem Wunder sprechen - oder aber eine gut versteckte Absicht dahinter vermuten.

Einer dieser fantastischen Zufälle hat sich vor zwei Wochen auf der Donauinsel ereignet, das Wunder auf der Copa Cagrana sozusagen: Es gelang der Stadt, das zu tun, wovon man im Rathaus schon seit Jahren träumte, nämlich eines Stücks der Partymeile habhaft zu werden.

Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) und Martin Jank, Geschäftsführer des zuständigen Wiener Gewässer Management (WGM), zögerten keinen Augenblick und ließen die Bagger ausrücken, um die acht Lokale, die sich auf dem Areal befanden, zu planieren. Besser hätte es für Sima, die bereits im vergangenen Oktober die Neugestaltung der Fortgehmeile ausgerufen hatte und dort derzeit einen 2,5 Millionen Euro teuren Glaskubus bauen lässt, nicht laufen können.

Die Holzhütten von Generalpächter Norbert Weber hätten schließlich so gar nicht in die Nachbarschaft

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