Zerstören Sie das Musikgeschäft?

Dumpingpreise für Künstler, dafür gratis Songs hören. Spotify-Managerin Marie-Luise Heimer erklärt ihr Geschäftsmodell

Medien | INTERVIEW: BIANCA XENIA MAYER | aus FALTER 22/15 vom 27.05.2015


Foto: Spotify

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CD-Kauf war gestern. Heute, sagt Marie-Luise Heimer, sei es zeitgemäß, sich die Musik zu streamen: also sich die Lieder mit einer Streamingplattform wie Spotify online anzuhören oder aufs Handy zu laden. Null Euro kostet die Spotify-Version mit Werbung. Zehn Euro zahlen Nutzer im Monat für die werbefreie Variante. Was verdienen die Musiker dabei? 0,5 Cent pro angehörtes Lied. Das sei viel zu wenig, beklagen die Künstler.

Heimer ist Senior Label Relations Managerin bei Spotify und hat auf der Berliner Medienkonferenz re:publica gerade über das Thema „Warum die Nutzer Streamingdienste lieben und Musiker sie verfluchen“ gesprochen. Nun schmiedet ihr Unternehmen große Pläne. Vergangene Woche gab Spotify-Gründer Daniel Ek in New York bekannt, auch im Videostreaminggeschäft mitzumischen.


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