Pop Tipps

Eine Wundertüte zwischen Indie-und Rumpelpop

Lexikon | aus FALTER 22/15 vom 27.05.2015

Was der Bandname Mile Me Deaf eigentlich bedeutet? So genau weiß Wolfgang Möstl das gar nicht. Dabei hat ihn sich der österreichische Musiker einst ausgedacht für sein Soloprojekt, das auf der Bühne doch wieder zu einer normalen Band wird. Genauer gesagt hat er ihn gefunden, bei einem alten Songtitel der US-Band Unwound. "Das ist voll schwer zu übersetzen", sagt Möstl. "Wie bei meinen Songtexten geht es da eher um ein Gefühl. 'Mile Me Deaf' hat für mich etwas komplett Weggetretenes. Oder es bezeichnet den Weg zu diesem paralysierten Zustand. So erkläre ich es mir zumindest, aber was es wirklich heißt: keine Ahnung!" Umso klarer ist dafür, dass "Eerie Bits of Future Trips", das neue Album von Mile Me Deaf, eine kleine Wundertüte zwischen melancholischem Indie- und durchaus auch forschem Rumpelbastelpop geworden ist. GS

Szene Wien, Sa 21.30


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