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Feuilleton | aus FALTER 22/15 vom 27.05.2015

IS-Vandalismus

Es ist der Albtraum jedes Archäologen. Die Truppen des "Islamischen Staates" (IS) haben die syrische Oasenstadt Palmyra eingenommen, in der sich die weltberühmten Überreste einer antiken Stadt befinden. Das Amphitheater und die Thermen waren in Friedenszeiten eine der touristischen Attraktionen des Landes. Nun befürchtet die mit dem Schutz des kulturellen Erbes beauftragte Organisation Unesco die Zerstörung der Denkmäler. IS-Kämpfer vernichteten bereits im März 2015 im benachbarten Irak Kulturgüter. In Nimrud walzten sie Tempelanlagen mit Bulldozern nieder, im Museum von Mossul stießen sie Steinstatuen vom Sockel.

Moschee in Kunstkirche

Das Moschee-Kunstprojekt in einer katholischen Kirche im Rahmen der Venedig-Biennale wird geschlossen. Einige Muslime hatten dort gebetet, was, so die Behörden der Stadt in einem Bescheid, gegen die Auflagen verstoße. Die Beamten sind der Meinung, dass das Kunstprojekt nicht für religiöse Zwecke genutzt werden darf. Hinter dem Projekt


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