"Ein Laptop ist nur ein kleiner Computer"

Peter Rehberg bestimmt mit seinem Label Mego seit 20 Jahren die Entwicklung der elektronischen Musik mit

Feuilleton | KATALOGSICHTUNG: SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 22/15 vom 27.05.2015

Mego ist eine der international wichtigsten österreichischen Musikadressen. Kenner halten es für das einflussreichste Label schlechthin, was die Weiterentwicklung von elektronischer Musik zwischen den Polen Noise und Ambient betrifft. Neue Platten sind oft innerhalb weniger Tage ausverkauft.

Goldene Nase verdient hat sich Peter "Pita" Rehberg mit Mego - oder Editions Mego, wie das Label seit 2006 heißt - indes keine. Er führt es als Ein-Mann-Unternehmen von einem Zimmer in seiner Wohnung aus. "In Wien gibt es vielleicht fünf Leute, die sich für unsere Musik interessieren", schätzt er. Nein, das sei untertrieben, lacht der Mittvierziger, der vor 25 Jahren aus England nach Wien kam. "Mehr als zehn sind es schon."

Der Widerspruch zwischen dem internationalen Renommee und der Quasi-Unsichtbarkeit von Mego in Wien liegt daran, dass Rehberg mit Nischenprodukten handelt, die weltweit verkauft werden: "Wobei die Welt in unserem Fall aus Westeuropa, Nordamerika, Japan und Australien besteht.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige