Kolumne Außenpolitik

Der Vormarsch des Islamischen Staates in Syrien und im Irak


RAIMUND LÖW

Falter & Meinung | aus FALTER 22/15 vom 27.05.2015

Ein Jahr nach dem spektakulären Einmarsch in der nordirakischen Stadt Mossul hat die Organisation Islamischer Staat die strategische Lage neuerlich dramatisch verändert. Mit der Eroberung von Ramadi, der bedeutendsten Stadt in der sunnitischen Provinz Anbar im Irak, und Palmyra im Zentrum Syriens ist den Dschihadisten ein doppelter Coup gelungen. Entgegen allen Behauptungen der arabischen Regierungen und trotz monatelanger Luftangriffe der USA ist der IS weiter im Vormarsch.

Um beide Städte ist erbittert gekämpft worden. Die irakische Regierung hat ihre besten Eliteeinheiten in die Schlacht geworfen, ausgerüstet mit den modernsten amerikanischen Waffen. Als ein Dutzend Selbstmordattentäter auf riesigen, mit Sprengstoff beladenen Trucks den entscheidenden Sturmangriff starteten, ergriffen sie die Flucht.

In Palmyra waren es syrische Regierungstruppen, die von den Kämpfern besiegt worden waren. Die Soldaten des Assad-Regimes haben einen jahrelangen Bürgerkrieg hinter sich. Dass sie

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