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Die Kindheitserinnerungen des Punk-Bürgermeisters

Lexikon | aus FALTER 22/15 vom 27.05.2015

Punkmusiker, Schauspieler, Anarchist und als Kandidat einer Spaßpartei einige Jahre lang Bürgermeister von Reykjavík: Der Isländer Jón Gnarr hat eine ungewöhnliche, hierzulande ziemlich undenkbare Karriere gemacht. Nach einer Streitschrift ("Hören Sie gut zu und wiederholen Sie") erscheint nun unter dem Titel "Indianer und Pirat" auch seine Autobiografie in deutscher Übersetzung bei Klett-Cotta. Gnarr erzählt darin von einer Kindheit im Ausnahmezustand und von seiner aufkeimenden Liebe für die Ideen des Anarchismus. Der Untertitel des Buches lautet "Kindheit eines begabten Störenfrieds". Jón Gnarr stellt es vor, liest daraus und führt ein Gespräch mit seinem österreichischen Punkkollegen Rainer Krispel (Obmann der Arena Wien). SF

Bunkerei, Do 19.00


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