Performte Archive und gefilmte Mörder: Künstler über das Hotel Metropole

Feuilleton | aus FALTER 22/15 vom 27.05.2015

Das Programm "Hotel Metropole. Der Erinnerung eine Zukunft geben" beginnt am 28. Mai um 18 Uhr mit einer Eröffnung am Morzinplatz 1. Da werden die Ausstellungen und temporären Denkmäler präsentiert, die sich mit der problematischen Geschichte des Gebäudes und seiner Umgebung auseinandersetzen. Die Veranstaltungszentrale ist in einem ehemaligen Restaurant direkt am Platz untergebracht, darüber hinaus sind benachbarte Geschäfte und Kunsträume in das Projekt eingebunden.

Der Künstler Ernst Logar versucht in einer Videoinstallation, die räumliche und organisatorische Struktur der Gestapo-Leitstelle im ehemaligen Hotel Metropole nachzuzeichnen. Unter anderen interviewt Logar den Musiker und Schäfer Hans Breuer, Sohn der im Metropole inhaftierten Widerstandskämpferin Rosa Grossmann. Die filmische Rekonstruktion ist in der Gedenkstätte für die Opfer der Gestapo in der Salztorgasse 6 zu sehen.

Die Künstlerin Zdena Kolečková stellt in der Galerie Splitter Art (1., Salvatorgasse 10)

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