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IT-Kolumne

Medien | ANNA GOLDENBERG | aus FALTER 22/15 vom 27.05.2015

Tinder ist ja mittlerweile so skandalös wie die "50 Shades of Grey". ("Hihi, was, du auch, meine Mama ist ein Fan.") Das zeigt auch eine neue Studie, die fand, dass sich auf der Dating-App, die ursprünglich dazu gedacht war, kurzfristige Begegnungen der körperflüssigkeitsintensiven Sorte zu ermöglichen, rund ein Drittel verheiratete Benutzer tummelt. Vielleicht hat sich das Paar ja auf der Plattform kennengelernt und wischt nun regelmäßig in trauter Zweisamkeit durch die Dating-Profile. ("Schatzi, diese Barbie würd ich niiiie treffen, echt jetzt.")

Oder man will den Marktwert des eigenen Körpers ermitteln. Wer glaubt, dass der Partner nicht ehrlich ist ("Natürlich stört mich dein Backhendlfriedhof nicht; das heißt jetzt Dad Bod!"), lädt einfach Fotos hoch und wartet auf Reaktionen. Oder man ist schlicht auf der Suche nach Bekanntschaften, einfach so. Etwa nach einem kompetenten, freundlichen, durchtrainierten, äh, Installateur.


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