7 Sachen, die Sie über DEN REST VOM FEST eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 22/15 vom 27.05.2015

"Unterhaltung mit Haltung" wollte ORF-Chef Alexander Wrabetz für den Song Contest. Was passiert jetzt mit dem ganzen zurückgebliebenen Zeug?

Um die Müllberge nicht in alpine Dimensionen anwachsen zu lassen, wurden an den Bars, die das Catering beim ESC abwickelten, nur Mehrwegbecher verwendet. Auch auf Aluminiumkapseln für Kaffeemaschinen und Dosen wurde angeblich verzichtet.

Na toll. Wie schaut's mit dem Strom aus? War der wenigstens sauber?

Angeblich floss da nur Power aus Wasserkraft, Wind, Biomasse und Photovoltaik. Auch als Backup setzte man auf Batteriepakete anstatt auf mit Diesel betriebene Notstromaggregate.

Und was ist mit dem Wegwerfgeschirr?

Das wurde, wie die Bezeichnung schon besagt, weggeworfen. Aber: Es bestand zumindest aus nachhaltigen Rohstoffen. Und wo es möglich war, wurde ohnehin waschbares Geschirr und Besteck eingesetzt.

Und die Ausstattung?

Die Teppiche und Planen werden beispielsweise wiederverwertet, soll heißen, die Teppiche andernorts ausgelegt und die Planen zu Taschen weiterverarbeitet. Wie viel Müll ist eigentlich angefallen?

Der wurde noch nicht gewogen.

Was wird aus den Holzherzerln und -figuren?

Die Figuren sollen versteigert werden und der Erlös einem guten Zweck zukommen.

Die Herzerlstecker etwa auch?

Die waren als Souvenirs gedacht. Eher unwahrscheinlich, dass Fans 10.000 "12 Points go to Vienna Parks" mitgenommen haben. Der Rest wird also wohl in den Müll wandern.


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