Hüpfen, kraxeln, balancieren

Im neuen Motorikpark können sich Kinder und Eltern austoben

Stadtleben | BALANCEAKT: NINA HORACZEK | aus FALTER 23/15 vom 03.06.2015

Über Wackelsteine hüpfen, einen Trampolinparcours durchspringen, mit den Füßen Kugeln durch Labyrinthe fädeln oder über ein riesiges Spinnennetz klettern: Seit kurzem hat Wien seinen ersten "Motorikpark", der auch noch kostenlos zugänglich ist.

Zugegeben, der Ort ist recht entrisch, im tiefsten Transdanubien in der Donaustadt nahe der Stadtgrenze, zwischen grünen Feldern und Nordrand-Schnellstraße, mit Blick auf Ikea und Rinterzelt. Gleich neben dem mehr als zwei Hektar großen Spielgarten steht das "Tierquartier", Wiens neues Tierschutzhaus.

Aber mit seinen mehr als 170.000 Einwohnern hat sich auch die Donaustadt einen exklusiven Spielplatz verdient, zu dem Eltern und Kinder auch von der anderen Seite über die Donau pilgern. Und mit den Öffis ist man von der U-Bahn-Station Kagraner Platz nur wenige Busstationen und einen kurzen Spaziergang vom Motorikpark entfernt.

Diese Anreise zahlt sich aus. An insgesamt 23 Stationen werden die Kinder animiert, ihren Gleichgewichtssinn zu schulen,


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