Die Schlacht kann beginnen

Rock in Vienna eröffnet die österreichische Festival-Saison und bringt Bewegung in den seit Jahren allzu ruhigen Markt

Feuilleton | ANALYSE: STEFANIE PANZENBÖCK | aus FALTER 23/15 vom 03.06.2015


Foto: Karin Wasner

Foto: Karin Wasner

Ein Acker, tausende Zelte, Bier, Gummistiefel und weit und breit nichts, nur Party und laute Musik. Die Pampa wird wieder beben, wenn in Österreich die Festivalmaschinerie ihre Motoren anwirft und die Trosse sich dröhnend in Bewegung setzen. In den nächsten Wochen und Monaten werden junge Musikfans in mehr oder weniger delirierendem Zustand die großen und kleinen Stars der Rock-, Pop-, Hip-Hop- oder Elektronikszene bejubeln.

Doch heuer mischen sich Misstöne in die gut geölten Festivalabläufe, die seit geraumer Zeit von denselben Höhepunkten leben. Die großen Festivals, Nova Rock und Frequency, haben ihre fixen Plätze und daran wird sich auch in diesem Jahr nichts ändern. Doch hinter den Kulissen bringen sich neue Akteure in Position. Österreich bekommt ein neues Rockfestival auf der Wiener Donauinsel, das unter dem Titel „Rock in Vienna“ von 4. bis 6. Juni seine Pforten öffnet. Seit das im Herbst letzten Jahres bekannt wurde, rumort es in der eingespielten Szene. Nicht nur, weil Rock in Vienna das erste kommerzielle Großfestival sein wird, das auf der Donauinsel stattfindet, sondern weil mit ihm auch ein neuer Veranstalter auf den Markt drängt.


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