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Falter & Meinung | BENEDIKT NARODOSLAWSKY | aus FALTER 23/15 vom 03.06.2015

Klasse, Klaus Nüchtern ist wieder da! Und er sieht verdammt gut aus. Hellblaue Hose, schelmisches Grinsen. Eh so wie immer, aber wie fabelhaft den Kollegen aus der Kultur ihre Hosen stehen, merkt man ja immer erst, wenn man sie nach langer Zeit wiedersieht.

Der Nü war ja jetzt einige Monate weg, er verfolgt ein wichtiges publizistisches Werk. Genauer gesagt ein Buch. Für die jüngeren Leser unter uns: Das ist das zum Blättern, das es vor dem Wischen gab und noch nach dem Wischen geben wird. Also etwas für die Ewigkeit. Da ist es nur verständlich, dass Nü sich eine Auszeit genommen hat. Zeitungen wirft man schließlich weg. Bücher hingegen verstauben.

Dass David Mochida-Krispel Nü während dessen Abwesenheit als Jazz-Plattenkritiker würdig vertreten hat -und das ist ein großes Lob -, muss man an dieser Stelle besonders erwähnen. Denn Mochida-Krispel, den die meisten Falter-Leser eher unter dem lässigen Kürzel DMK kennen, hat für diese Ausgabe seine vorläufig letzte Jazz-Plattenkritik für den Falter verfasst. Danke, DMK!

Wo wir schon beim Danken und Loben sind: Lukas Matzingers Praktikum endete am Freitag. Das kam für viele überraschend, weil der junge Steirer sich nicht als Praktikant zu erkennen gab, sondern auch ohne lange Wanderjahre wie eine Edelfeder schreibt. Zimmer-und Edelfederkollegen Christopher Wurmdobler und Birgit Witt stock trocknen gerade ihre feuchten Taschentücher. Diagnose: Sehnsucht. Wir hoffen, Dr. Matzinger praktiziert bald wieder.


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