Strache ins Rathaus geht noch zu weit

Der Wahlerfolg der FPÖ könnte der Wiener SPÖ helfen. In Wien wird aber das Sozialthema entscheiden, wer gewinnt


KOMMENTAR: NINA HORACZEK
Falter & Meinung | aus FALTER 23/15 vom 03.06.2015

Danke, Strache! Zumindest das kann der Wiener Bürgermeister sagen. Wenn man aus den desaströsen Wahlergebnissen der SPÖ bei den Landtagswahlen im Burgenland (minus 6,4 Prozentpunkte) und in der Steiermark (minus 8,97 Prozentpunkte) auch nur ein Fünkchen Positives für die Roten finden mag, dann das: Im Wiener Rathaus hat man dank des FPÖ-Erfolgs ein Problem weniger.

Bürgermeister Michael Häupl muss sich nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen, wie er die roten Funktionäre motiviert, im Wahlkampf für ihn zu rennen. Spätestens als es in der Steiermark kurz so aussah, als könnte die FPÖ sogar stärkste Partei werden, war klar, auch in Wien wird die Wahl für die SPÖ keine leichte Übung.

Wenn man aus diesem Triumph der Freiheitlichen vergangenen Sonntag, wo sie in der Steiermark und im Burgenland höhere Ergebnisse einfuhren als zu Haiders besten Zeiten, auch nur ein Fünkchen Negatives für die FPÖ finden mag, dann das: Derartig gute Wahlergebnisse drei Monate vor der Wiener Wahl

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