"Nix, aus, nada -kein Himmel!"

Das Trio Lepschi präsentiert sein neues Album und verrät, warum eine Spunzel auch eine Brimlitz ist


Begegnung: Stefanie Panzenböck
Feuilleton | aus FALTER 24/15 vom 10.06.2015

Es ist früher Abend und das Trio Lepschi sitzt an einer Straßenecke beim Ottakringer Friedhof vor einem Beisl bei ein paar Spritzern. Gleich dahinter zwischen den Bäumen ist das Wiener Volksliedwerk, dort wird an diesem Abend die Geburtstagsfeier für den Musiker und Produzenten Walther Soyka steigen. "Die Lepschis" - Martin Zrost und die Brüder Stefan und Tomas Slupetzky - werden mit einigen anderen für und mit Soyka spielen. Etwa mit Willi Resetarits, der mit seiner Ukulele unterm Arm gerade die Straße herunterkommt. Die vier begrüßen sich als alte Freunde und Zrost deutet auf das Instrument: "Derf i amal zupfen?"

Willi Resetarits ist für die drei Freund, Vorbild und Hebamme, erzählt Tomas Slupetzky: "Als Trio Lepschi geboren wurde, hat er entscheidend Geburtshilfe geleistet und uns in seine Sendung auf Radio Wien eingeladen." In seiner mittlerweile abgesetzten Show "Trost und Rat" bot Resetarits vielen österreichischen Musikerinnen und Musikern eine Plattform.

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