Wittgensteins Erbe

Feuilleton | aus FALTER 24/15 vom 10.06.2015

Mehrere Initiativen kümmern sich um Ludwig Wittgenstein und sein Werk. Die Österreichische Ludwig Wittgenstein Gesellschaft veranstaltet jedes Jahr ein Symposium in Kirchberg am Wechsel, an einem Ort, an dem sich der Philosoph in seiner Zeit als Volksschullehrer mehrmals aufhielt. Das Internationale Wittgenstein Symposium 2015 findet von 9. bis 15. August statt und ist dem Thema "Realismus -Relativismus - Konstruktivismus" gewidmet.

Info: www.alws.at

Die Initiative Villa Wittgenstein Oberalm kämpft für eine öffentliche Nutzung des Gebäudes, in dem Wittgenstein an seinem "Tractatus Logico-Philosophicus" schrieb Info: www.villa-wittgenstein.net

Das Wittgenstein Archive in Cambridge ist dem Studium von Wittgensteins Werk und seiner Publikation gewidmet. Es verfügt über einen großen Fundus von biografischem Material.

Die Österreichische Nationalbibliothek besitzt eine umfangreiche Sammlung an Dokumenten zu Ludwig Wittgenstein, nach den Beständen der Wren Library des Trinity College in Cambridge die zweitgrößte Wittgenstein-Sammlung weltweit. Das Material ist über den Online-Katalog Hanna frei zugänglich. Info: www.onb.ac.at

Am 16. Juni um 16 Uhr stellt sich im Literaturmuseum (1., Johannesgasse 6) eine weitere Wittgenstein-Initiative vor. Der Forscher Allan Janik und der Nachfahre Pierre Stonborough sprechen darüber, was die Wittgenstein-Familie für Österreich bedeutet und ob ihr geistiges Erbe angemessen gewürdigt wird.


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