Mehr davon: Soziale Lokale

Stadtleben | aus FALTER 24/15 vom 10.06.2015

Gibt es etwas, das gegen ein gastronomisches Modell spricht, in dem Langzeitarbeitslose, Asylanten oder andere vom System Ausgespuckte Beschäftigung finden? Nein. Es ist natürlich auch eine harte Prüfung: strenge Strukturen, Stress, Alkohol, Geld und eine Kundschaft, die einem nicht unbedingt mit Nachsicht begegnet -wer Gastronomie überlebt, hat eine Bewährungsprobe zweifellos hinter sich.

Die Caritas probiert das Modell mit ihrem Inigo in der Bäckerstraße seit vielen Jahren, wirklich gutes Essen bekam man erstmals im Purple Eat, und dem Mittendrin darf man attestieren, das erste Lokal mit sozialem Aspekt im Lande zu sein, das wirklich gut aussieht.

Magdas Kantine Vergangenen Herbst eröffnete die Caritas in der Ankerbrotfabrik Magdas Kantine, in der Profi-Köche mit Flüchtlingen und Langzeitarbeitslosen aus erstklassigen regionalen Produkten ziemlich gutes Kantinenessen herstellen. Da das hier die einzige Verpflegungsstelle in der Kreativzentrale ist, ist auch das Publikum interessant


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