Österreich, Kasachstan und die Gusi-Connection

Der Spiegel deckt auf, was der Falter im Frühjahr berichtete: Deutsche Politiker standen auf der Payroll kasachischer Despoten

Politik | KURZFASSUNG: FLORIAN KLENK | aus FALTER 25/15 vom 17.06.2015

Kasachstan und Österreich: Das ist eine große Geschichte. Diese Woche hat sie der Spiegel entdeckt. In einer langen Titelgeschichte beschreibt das Blatt, wie der Wiener Rechtsanwalt und SPÖ-Netzwerker Gabriel Lansky nicht nur deutsche Politiker, sondern auch ehemalige deutsche Justizbeamte in ein Netzwerk eingespannt hat, um dem kasachischen Despoten Nursultan Nasarbajew zu Diensten zu sein.

Die deutsche Kasachstan-Connection ist beachtlich. Nicht nur SPD-Altkanzler Gerhard Schröder, auch Ex-Innenminister Otto Schily stand auf der Payroll Kasachstans. Den deutschen Ex-Bundespräsidenten Horst Köhler hatte Kasachen-Anwalt Lansky fast schon unter Vertrag, als er im letzten Moment absprang. Mit Gusi scherzte Lansky, dass man nun den Papst anwerben könne. Neu sind die Spiegel-Enthüllungen den Falter-Lesern nicht. Bereits im Frühjahr berichteten wir über die Engagements Gusenbauers und Schröders und deren Honorare.

Schröder, so geht aus Vertragsentwürfen hervor, sollte mit nur 300.000


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