Wieder gelesen Bücher, entstaubt

Politik | aus FALTER 25/15 vom 17.06.2015

Die Welt von gestern Wer eine glänzend geschriebene Autobiografie lesen will, die die Lebenswelt vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Wien und der Monarchie beschreibt, greift am besten zu Stefan Zweigs "Die Welt von Gestern".

Geschrieben kurz vor seinem Tod 1941 und posthum veröffentlicht, ist es eine Liebeserklärung an das jüdische, weltoffene Wien. An eine Gesellschaft, deren Repräsentanten ermordet und vertrieben wurden und deren nie gezeugte oder zurückgekehrte Nachfahren Österreichs intellektueller Elite bis heute fehlen. BT

Stefan Zweig: Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers. Fischer, 512 S.,


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