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Feuilleton | aus FALTER 25/15 vom 17.06.2015

Christopher Lee (1922-2015)

Mit seinem Gardemaß von 1,96 Metern und seinem dunklen Blick passte Christopher Frank Carandini Lee in keine der gängigen Kategorien für britische Schauspieler. Was blieb ihm anderes übrig, als sich -"Tall, dark and gruesome", wie er seine Autobiografie nannte -sein eigenes Fach zu erfinden? 1958 spielte er in "Dracula", jenem Film von Terence Fisher, der ihm "einen Namen, einen Fanclub und einen Gebrauchtwagen" (Lee) einbrachte. Nicht zu vergessen, weltweite Popularität und die Hauptrollen in hundert weiteren Horrorfilmen von "The Mummy" über "Fu Manchu" bis zum Kultklassiker "The Wicker Man". Eine seiner nuanciertesten Vorstellungen gab er als Mycroft, der mysteriöse Bruder des Titelhelden von Billy Wilders "The Private Life of Sherlock Holmes"(1970).

Regisseure wie Tim Burton, George Lucas oder Peter Jackson liebten die Arbeit mit Christopher Lee, der zuletzt u.a. als Saruman in "The Hobbit" zu sehen war und mit einem Heavy-Metal-Album von sich hören


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