7 Sachen, die Sie über KATZENGETRÄNKE eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 25/15 vom 17.06.2015

Selbst bei heißen Temperaturen trinkt die Wohnungskatze kaum Wasser. Muss man womöglich besorgt sein?

Ja und nein. Sollte Ihre Katze Nassfutter bekommen, dann deckt sie bereits einen guten Teil ihres Wasserbedarfes mit der Nahrung ab. Bekommt sie nur Trockenes, dann wär's nun an der Zeit, Wasser zu sich zu nehmen.

Sollte man ihr vielleicht gewässerte Milch oder Katzenmilch zu trinken geben?

Bloß nicht! Milch enthält Laktose, die Katzen nicht vertragen; außerdem gilt Milch als Nahrungsmittel. Katzenmilch ist verhältnismäßig teuer und nicht notwendig. Aber beobachten Sie einmal Ihre Katze genauer.

Warum sollte man das tun?

Katzen kommen schon auch zu ihrer Flüssigkeit, auch wenn sie sich nur bedingt als Wassertrinker outen. Steckt ihr Kopf vielleicht manchmal in der Gießkanne, oder hält sie ihre Zunge unter den Wasserstrahl? Das ist ein Hinweis darauf, dass sie beim Wassertrinken eines ganz und gar nicht mag: den Geruch des Fressens. Das heißt, die Schale Wasser nie, tatsächlich nie neben den Fressnapf stellen.

Und das funktioniert?

Ja. Am besten gleich machen, bevor man es wieder vergisst. Dieses Detail ist so banal und verlängert gleichzeitig das Katzenleben um sieben weitere Jahre. Außerdem spart man Tierarztkosten. Erst wenn diese Sache nicht funktioniert, sollte man sich Gedanken machen, wie man das Kätzchen zum Trinken animiert.

Warum erfährt man das nicht in den entsprechenden Katzenforen?

Man erfährt dort eben nicht alles.


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