Kurz und klein Meldungen

Politik | aus FALTER 25/15 vom 17.06.2015

Überwachte Republik Ein Protokoll aus dem deutschen Snowden-Untersuchungsausschuss belegt die Überwachung der Republik Österreich durch den Bundesnachrichtendienst (BND), berichtet der Kurier. Der BND-Chef habe dies zugegeben. Der Falter hatte vor drei Wochen über ernsthafte Hinweise berichtet, dass Österreicher von ausländischen Geheimdiensten im großen Stil überwacht werden.

447 Schusswaffen wurden im Jahr 2014 an österreichischen Gerichten abgenommen. Zudem fand man bei den Besuchern 49.726 Hieb-und Stichwaffen und 128.262 sogenannte "sonstige gefährliche Gegenstände", darunter fallen Pfeffersprays und Schraubenzieher genauso wie Nagelfeilen und Regenschirme. Bundesweit stieg die Zahl der abgenommenen Gegenstände vor allem wegen der verschärften Sicherheitskontrollen. So gibt es derzeit in 90 Prozent der Gerichte Zugangskontrollen, im Jahr 2008 war dies in 35 Prozent der Gerichte der Fall.

Wurst vor Gabalier Das Meinungsforschungsinstitut SORA hat die Österreicher gefragt, wen sie für glaubwürdig halten. In der Frage Conchita Wurst oder Andreas Gabalier zeigt sich das Land gespalten: 54 Prozent sehen Wurst als vertrauenswürdig, der Volks-Rock'n'-Roller Andreas Gabalier kommt auf 52 Prozent. Interessante politische Dimension dieses Duells: Fans von Andreas Gabalier schätzen tendenziell auch Strache und Putin als glaubwürdig ein, während Wurst-Anhänger eher zu Eva Glawischnig und Matthias Strolz tendieren.


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