Wer hilft, wenn Kinder im Krankenstand sind?

Der Verein KiB organisiert Betreuung für kranke Kinder und unterstützt Eltern bei der Finanzierung

Stadtleben | REPORTAGE: KIRSTIN BREITENFELLNER | aus FALTER 25/15 vom 17.06.2015

Kinder sind oft krank. Die gesetzliche Pflegefreistellung von einer Woche im Jahr ist da schnell aufgebraucht. Wer keine Großeltern oder sonstige Verwandte vor Ort hat, verzweifelt schnell daran, Kinder und Beruf vereinbaren zu müssen. Aber auch, wer auf ein privates Netzwerk zurückgreifen kann, scheitert oft an der Terminkoordination. Da wäre es gut, eine Unterstützung im Hintergrund zu wissen.

So etwas wie den Verein KiB Children Care. Für 14 Euro Mitgliedsbeitrag im Monat hat man hier Anspruch auf drei Tage Betreuung pro Erkrankung des Kindes. Man ruft einfach bei der KiB-Hotline an, und diese vermittelt eine Betreuungsperson. Altersgrenze gibt es keine, das Betreuungsgeld kann man sich im Anschluss zurückerstatten lassen. KiB ist kein Dienstleister, sondern ein Selbsthilfeverein, der in Wien etwa mit dem Pflegedienstleister Sozial Global zusammenarbeitet und in den Bundesländern verstärkt auf Tagesmütter und Pflegepersonal zurückgreift. Mittlerweile zählt man bundesweit 8400


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