"Ferdl, da fallt a Traversn oba!"

Der Künstliche-Intelligenz-Forscher Robert Trappl erklärt, warum Roboter sprechen, fühlen und ethisch handeln müssen

Feuilleton | INTERVIEW: ARMIN THURNHER | aus FALTER 25/15 vom 17.06.2015

Wer über Roboter und künstliche Intelligenz etwas wissen will, wird in Österreich mit Robert Trappl reden. Der an der Med-Uni emeritierte Professor für medizinische Kybernetik und künstliche Intelligenz leitet nun das von ihm gegründete private Austrian Research Institute for Artificial Intelligence mit 23 Mitarbeitern. Seine rund 35 Bücher erschienen in den renommiertesten Verlagen. Mit dem umfassend qualifizierten Trappl (er ist promovierter Psychologe sowie Astronom, Soziologe, Ingenieur und Kaufmann) zu plaudern mag manchen thematisch ungemütlich vorkommen, es ist aber ein Vergnügen. Der Mann hat Humor. Trappl befasst sich unter anderem damit, die rationalen Entscheidungen von Maschinen zu verbessern, indem er sie lehrt, Gefühle miteinzubeziehen und -neuerdings auch -nach ethischen Prinzipien zu handeln. Letzter Satz in der Bio auf der Homepage seines Instituts: He enjoys life.

Falter: Herr Trappl, derzeit gibt es eine Schwemme von Büchern und Berichten über Artificial Intelligence


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