Inside Syriza

Während das griechische Drama einer Entscheidung zutrieb, machte sich unser Autor Robert Misik auf eine Reise ins Innere des neuen Griechenland. Wie ticken Tsipras und Co.? Innenansichten eines waghalsigen Projektes

Politik | TAGEBUCH: ROBERT MISIK | aus FALTER 26/15 vom 24.06.2015


Foto: Robert Misik

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Die Sonne glüht über der Villa Maximos. Ein bisschen sieht der Amtssitz des griechischen Premierministers aus wie eine geschrumpfte Version des Weißen Hauses. Palmen links und rechts flimmern in der Hitze. Von Betriebsamkeit oder Hektik keine Spur. Zwar ist nichts Routine, seitdem die linke Syriza-Partei im Jänner die Wahlen gewonnen hat und praktisch vom ersten Augenblick an im Emergency-Modus regieren musste.

Aber an einem Samstagvormittag trottet sie auch hier ein bisschen langsamer vor sich hin – die Revolution eigener Art, die, ja, was eigentlich will? Den Austerity-Kurs in Europa stoppen? Griechenland retten? Oder gar eine zeitgenössische Form des Sozialismus ausprobieren?


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