Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Mildeplatz: Wo der Herrgott aus Sta ist

Stadtleben | LOKALAUGENSCHEIN: FLORIAN HOLZER | aus FALTER 26/15 vom 24.06.2015

Ottakring besitzt viele verschiedene Gesichter. Jenes des Grätzels zwischen Vorortelinie, Arnethgasse, Wattgasse und Seeböckgasse ist vielleicht das hübscheste -zumindest im Frühsommer. Die Straßen sind so breit und ruhig, dass man hier noch Fußball spielen könnte, die Infrastruktur beherbergt Raritäten wie Tierpräparatoren, aber auch schon Kunstateliers. Hier gibt es noch riesige Ziegelstein-Industriebauten aus dem späten 19. Jahrhundert, wenngleich immer weniger, die Degengasse entlang führt der Blick direkt in die Weingärten am Wilhelminenberg und Gasthäuser sind hier noch fast an jedem Eck.

Besonders zum Beispiel die Heurigenschenke Zum G'spritzten von Frau Anna Schreyer. Seit zehn Jahren führt sie das Kellerlokal direkt am Viadukt der Vorortelinie, drinnen nicht übermäßig interessant, hat der Gastgarten wirklichen Ottakringer Soul. Spezialität des Hauses sind übrigens die faschierten Laberln.

Grammelknödel, Top-Rieslinge

Peter's Beisl gibt's schon lang nicht mehr,


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