Kurz und klein Meldungen

Politik | aus FALTER 26/15 vom 24.06.2015

Unruhe in der SPÖ Vor dem nächsten Bundesparteivorstand am 3. Juli gärt es unter den Genossen. Alternativkandidaten zum amtierenden SPÖ-Chef Werner Faymann annoncieren sich selber, wie etwa der Medienmanager Gerhard Zeiler (siehe "Worüber Wien redet"), oder werden genannt, wie ÖBB-Chef Christian Kern. Zeiler und Kern müssen, obwohl sie beide ihre Wurzeln in der SPÖ haben, in der Faymann-Nachfolgedebatte als Quereinsteiger aus der Wirtschaft gelten. In der Partei selber hat sich am Wochenende rund um den Traiskirchner Bürgermeister Andreas Babler eine kritische "Themenplattform" mit 150 Mitgliedern gebildet. Sie repräsentiert die Parteibasis und ihren Wunsch, aus den eigenen Reihen einen linksgerichteten Kandidaten als Faymann-Nachfolger zu etablieren.

65.000 Bücher der Universitätsbibliothek Wien tragen einen Hakenkreuz-Stempel aus der NS-Zeit. Die Stempel werden nicht entfernt, weil die Bücher "historische Dokumente" seien.

Häupl startet Wahlkampf Häupl gegen Strache, dieses Match hat die Wiener SPÖ schon in den letzten drei Gemeinderatswahlkämpfen ausgerufen. Am Montag präsentierte der Wiener Bürgermeister seinen 800 Funktionären ein frisch gedrucktes "Blaubuch" mit Argumentationsmaterial gegen die FPÖ. Eine Gallup-Umfrage sieht die FPÖ in Wien zuletzt bei 29 Prozent (2010: 26 Prozent) und die SPÖ bei nur noch 35 Prozent (2010: 44 Prozent). Die Schwankungsbreite liegt allerdings bei fünf Prozentpunkten.


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