Die Lohnnebenkosten der Bohème

Selbstständig arbeiten? Lieber nicht. Bei SMart können sich Kunstschaffende anstellen lassen


Bericht: Stefanie Panzenböck
Feuilleton | aus FALTER 27/15 vom 01.07.2015

Der hungernde Maler vollendet im zitternden Schein der Kerze sein Meisterwerk - ach, wie romantisch! Künstlerinnen und Künstler hätten wohl auch in vergangenen Zeiten gern auf diese zweifelhafte Verklärung ihres Berufsbildes verzichtet. Der schöne Schein der Kunst kann schon lange nicht mehr darüber hinwegtäuschen, unter welch schwierigen Bedingungen die meisten von ihnen arbeiten.

Im Jahr 2008 führte das Ministerium für Unterricht, Kunst und Kultur eine Erhebung über die soziale Lage der Kunstschaffenden durch. Das Ergebnis: Künstlerinnen und Künstler verdienen im Schnitt 1000 Euro netto, Frauen noch weniger als Männer. Dieses Einkommen lag damals 400 Euro unter dem österreichischen Durchschnitt.

Die meisten Kunst - und Kulturschaffenden sind in Mischarbeitsverhältnissen tätig. Das heißt, sie sind etwa ein paar Monate bei einem Projekt angestellt, arbeiten dann wieder selbstständig. In schlechten Zeiten sind sie, wie viele andere auch, auf Sozialleistungen angewiesen.

Doch

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