Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Am Ulrichshügel: Fast schon wieder wie Berlin

Stadtleben | Lokalaugenschein: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 27/15 vom 01.07.2015

Der Ulrichsplatz hat einen Vorteil: Er liegt etwas versteckt, sodass die Touristenmassen ihn nicht so einfach finden. Und der Spittelberg ist nicht so weit weg, dort dürfen sich die Touristen drängen. Ebenfalls von Vorteil dürfte sein, dass der Platz um die barocke Ulrichskirche nicht so viele Möglichkeiten für Gastronomie bietet. Da sind Büros, das Pfarrhaus oder Coaching-Fachbetriebe, basta. Wobei man auf dem herrlich ruhigen Platz mit den steinalten Häusern wunderbar schanigärtnern könnte.

Studentenlokal wie eh und je

Kann man eh. Zum Beispiel im Morgenstern, einem Lokal, das erst abends aufsperrt und vom Programm her (überbackene Brote) eher Studenten anspricht. Das Café Nepomuk nebenan wird "wegen Neuübernahme" gerade umgebaut, man kann aber davon ausgehen, dass das niedrige Ziegelgewölbe erhalten bleibt. Studentisch ist auch das Publikum der winzigen Pizzeria Pinocchio. Hier hat man sich auch aufs vegane Publikum eingerichtet, das ein paar Häuser weiter bei Veganista eines


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