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Politik | aus FALTER 27/15 vom 01.07.2015

Christian Kogler

Puchenstuben liegt im niederösterreichischen Bezirk Scheibbs, es hat rund 300 Einwohner und 50 Asylwerber. Schon 2004 nahm der Ort freiwillig etwa 40 tschetschenische Flüchtlinge auf, als das Aufnahmelager von Traiskirchen überzugehen drohte.

Bürgermeister Christian Kogler (SPÖ) wollte damals nicht nur den Asylwerbern, sondern auch seiner Gemeinde helfen, um sie als Schul- und Kindergartenstandort zu stärken. Bis heute habe es keine größeren Probleme mit Asylwerbern gegeben, erklärte Kogler in einem uneitlen "ZiB 2"-Interview. Kogler plädierte darin dafür, Asylwerber ordentlich unterzubringen und versuchte, Bürgermeistern die Angst vor Fremden zu nehmen.

Kogler wurde übrigens mit großer Mehrheit zum Bürgermeister wiedergewählt. Die FPÖ kam bei der letzten Gemeinderatswahl auf 2,3 Prozent.


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