Urlaubsvertretung

Ferienzeit bedeutet für Pflanzen oft: keiner gießt. Hier steht, wie man das ändert

Stadtleben | Gartentipps: Julia Kospach | aus FALTER 27/15 vom 01.07.2015

Hören wir erst einmal den Dichter: "Was hat ein Gärtner zu reisen? Ehre bringt 's ihm und Glück, wenn er sein Gärtchen versorgt." Doch wie jeder weiß, hielt sich der viel reisende Johann Wolfgang von Goethe selbst am allerwenigsten an diese seine vollmundige Proklamation. Es nützt nichts - auch 200 Jahre nach Goethe stellt sich die grüne Gretchenfrage Jahr für Jahr aufs Neue: Wer gießt, wenn Balkon- und Terrassengartenbesitzer sommers länger außer Haus sind?

Einen eigenen Wasseranschluss, der die Installation einer Profi-Bewässerungsanlage erlauben würde, haben nur die wenigsten Balkone. Sicher gibt es die treuen Nachbarn und Freundinnen, die in absentia regelmäßig und pflichtbewusst zum Gießen vorbeikommen, alles im Blick haben und in Zeiten sagenhafter Hitzewellen ihre Besuche sogar verdoppeln und morgens und abends mit der Kanne zum Gießappell antreten.

Meist ist es aber so, dass man entweder ein schlechtes Gewissen hat, Freunde und Bekannte so intensiv einzuteilen, wie


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