7 Sachen, die Sie über BADEWASSERQUALITÄT eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 27/15 vom 01.07.2015

Das Wasser in der Alten Donau schaut manchmal so grauslich aus. Ist das denn sauber genug, um darin zu baden?

Keine Sorge: Die Badewasserqualität von Alter und Neuer Donau, aber auch kleinerer Naturbadeplätze wie in der Lobau werden an insgesamt 28 Probenahmestellen regelmäßig geprüft.

Und was kommt bei diesen Prüfungen raus?

Die aktuellen Messwerte sind allesamt ausgezeichnet oder zumindest gut. Es wird alle zwei Wochen beziehungsweise dreimal pro Saison gemessen.

Was, wenn das Wasser nicht passt?

Dann sollte man das Baden lieber bleibenlassen. Deshalb immer die Infotafeln an den Badeplätzen beachten und nach roten Fahnen Ausschau halten.

Worauf wird das Wasser untersucht?

Auf die Bakterienstämme Escherichia coli (E. coli) und Enterokokken. Die kommen im Darm aller Menschen und bei vielen Tieren vor und sind in verunreinigten Gewässern nachweisbar. Igitt.

Und was ist mit Getier?

Das gibt's natürlich zuhauf. Die einzigen Arten, die aber tatsächlich lästig werden können, sind Süßwasserquallen und Zerkarien, also Gabelschwanzlarven. Aber auch die treten nur bei hohen Wassertemperaturen massenhaft auf.

Beißen die?

Von den Zerkarien kann man Badedermatitis bekommen. Ist aber auch nicht schlimmer als Gelsendippel.

Was bedeutet es eigentlich, wenn ein Gewässer umkippt?

Das bedeutet - ziemlich laienhaft erklärt -, dass die im Gewässer lebenden Organismen aufgrund von Sauerstoffmangel und einer Erhöhung der Phosphatkonzentration absterben.


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