Technik Dinge, die uns brauchen

Stunts und Stürze: Videomaterial für die Ewigkeit

Prüfbericht: Thomas Vašek | Medien | aus FALTER 28/15 vom 08.07.2015

Action-Cams lassen sich am Körper oder am Helm befestigen, am Fahrrad genauso wie auf dem Skateboard. Im Unterschied zum Smartphone braucht man zum Filmen keine freie Hand; und dank Weitwinkel-Optik muss die Kamera nur grob in die richtige Richtung weisen.

Das Maß aller Dinge bei Action-Cams sind die Hero-Modelle. Für 140 Euro bekommt man das Einsteigermodell GoPro Hero mit Mini-Display, das zwar eine fast so gute Bildqualität hat wie die teureren Modelle, aber kaum Ausstattung und Einstellungsmöglichkeiten; so gibt es außer USB keine weiteren Anschlüsse, eine WLAN-Verbindung fehlt.

Bei der GoPro Hero4 Silver (390 Euro) gibt es nicht nur ein Farbdisplay mit Touchscreen, sondern auch mehr Aufzeichnungsformate sowie WLAN, um das Gerät per Smartphone zu steuern. Das Spitzenmodell ist das GoPro Hero4 Black (480 Euro), das die mit Abstand beste Videoqualität (4K) sowie zahlreiche Einstellmöglichkeiten und Anschlüsse (HSMI, Mikrofon) bietet, aber auch die niedrigste maximale Aufnahmezeit (98 Minuten). Beim Hero4 Silver sind es immerhin 115 Minuten, beim Einsteigermodell GoProHero sogar 173 Minuten.

Wer auf 4K-Video und Zusatzfeatures verzichten kann, ist mit Letzterem also durchaus gut bedient.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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