7 Sachen, die Sie über DEOS eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 28/15 vom 08.07.2015

In vielen Deos ist Aluminium drin. Warum ist es da drin?

Aluminiumhaltige Salze dienen als Antitranspirantien und sorgen dafür, dass sich die Haut zusammenzieht. Außerdem verbinden sie sich mit Eiweißpartikeln und bilden kleine Bröckchen, die die Schweißporen verstopfen. Aluminiumsalze verhindern so die Schweißbildung.

Aber ist Aluminium nicht ungesund?

Große Mengen schädigen Nervensystem, Knochen und Knochenmark. Es gibt die These, dass Aluminium in Deos Brustkrebs verursachen kann.

Was macht das Zeug dann im Deo?

Die Brustkrebstheorie konnte trotz vieler Untersuchungen nicht bewiesen werden. Übrigens weiß man nicht genau, wie viel Aluminium wir überhaupt durch die Haut aufnehmen können.

Typisch. Wir können zum Mond fliegen, aber das wissen wir wieder nicht?

Da spielt halt viel mit rein. Es kommt drauf an, wie viel und welches Deo man verwendet. Durch kleine Hautverletzungen kommt Aluminium etwa leichter in den Körper.

Was kann ich denn dann tun, um das Brustkrebsrisiko zu reduzieren?

Gleich nach der Rasur Deo vermeiden. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann alufreie Deos kaufen.

Was für alufreie Deos gibt es?

Viele Firmen bieten die mittlerweile an, dm vertreibt etwa die Naturkosmetikmarke Alverde. Auf www.deoohnealuminium.de gibt es eine Liste.

Wie wirken eigentlich Deodorants?

Der Unterschied zu den Antitranspirantien: Deodorants verhindern Schweißbildung nicht. Sie überdecken nur den Geruch, man schwitzt aber ungehindert weiter.


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