Von Athen über Berlin nach Vilnius: Der leise Aufstieg der radikalen Linken in Europa


Rezension: Nina Horaczek
Politik | aus FALTER 28/15 vom 08.07.2015

Es ist ein viel leiserer Aufstieg als jener der Parteien der extremen Rechten wie Front National oder FPÖ. Aber auch am linken Rand des politischen Spektrums in Europa tut sich einiges. Nicht nur im krisengeschüttelten Griechenland ist mit Syriza eine radikal linke Partei an der Macht. Auch in anderen europäischen Ländern sind Parteien links von Sozialdemokratie und Grünen im Aufwind.

In Spanien werden der oppositionellen Linksbewegung Podemos bei den Wahlen kommenden Herbst massive Zuwächse prognostiziert, auf Zypern hat die eurokommunistische AKEL-Partei fast 27 Prozent der Stimmen, auch in Lettland, den Niederlanden oder der Tschechischen Republik sitzen linksradikale Parteien in den Parlamenten.

Einen Überblick über den Wiederaufstieg der radikalen Linken in Europa mehr als 25 Jahre nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks bietet das kürzlich erschienene Buch "Linker Aufbruch in Europa" von Walter Baier.

Der Autor ist schon berufsbedingt parteiisch. Er war viele Jahre

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige