Pressekolumne

Wie gedruckt


Nina Horaczek
Medien | aus FALTER 28/15 vom 08.07.2015

Die derzeitigen Temperaturen sind die angenehmsten des Jahres, und zwar überall, im Strandbad, auf der Alten Donau, im Gastgarten. Nur nicht im Innenstadt-Redaktionsbüro, dessen Wände schon ab neun Uhr früh recht gut aufgeheizt sind. Wer einen da noch zum Lachen bringt, der bekommt eine ganze Kolumne gewidmet.

Der Kurier-Kolumnist Guido Tartarotti ist so einer. Er schafft es regelmäßig, den Lesern mit seinen Ohrwaschel-Kasterln auf Seite 1 des Kurier das Vergnügen ins Gesicht zu zaubern. Tartarotti hält für uns sogar einen ganzen "Musikantenstadl" samt Gabalier-Einlage durch. Oder er weist uns auf eine sehr freundliche Art darauf hin, wie brutal wir mit der deutschen Sprache umgehen. Diese Woche zum Beispiel kritisiert er, dass es "am Trommelfell schabt", wenn Menschen "seit ich zwölf bin" statt "seit ich zwölf war" sagen. "Sprachliches Klugscheißertum" nennt Tartarotti das. Lesevergnügen nennen wir es.


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