"Sex wird überbewertet"

Eine Begegnung mit Dan Savage, dem wichtigsten, lustigsten, schönsten und ernsthaftesten Sex-Kolumnisten Amerikas. Und seinem Ehemann

Gespräch: Sibylle Hamann | Medien | aus FALTER 28/15 vom 08.07.2015


Foto: Wikipedia

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Man könnte Dan Savage einen Guru nennen. Oder den „Dr. Sommer von Amerika“. Kaum jemand konnte in den vergangenen 30 Jahren in den USA aufwachsen, ohne einen Sextipp von ihm bekommen zu haben, online oder live. Kein Hilfsmittel, kein Fetisch, keine noch so bizarre Stellung bringt ihn in Verlegenheit.

Doch dann sitzt er da, schmal, schlaksig, die Schultern hängen ein bisschen, die Haare werden grau, ein entzückendes Grübchen am Kinn – und schaut aus wie der netteste Schwiegersohn von Suburbia. Wahrscheinlich gehört dieses Aussehen zum Erfolgsprogramm. Denn Savage, geboren in Chicago, wohnhaft in Seattle, ist ein Volkserzieher im besten Sinn des Wortes. Er tourt durch Colleges im ganzen Land, schreibt, spricht, tweetet, stets beseelt von einer Mission: Respekt für alle, egal, welche sexuellen Vorlieben sie haben. Sein jüngstes Projekt ist die Multimediakampagne „It Gets Better“. Anlass war eine Selbstmordserie von Schülern, die wegen ihrer Homosexualität gemobbt wurden.

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