Rette sich wer kann

Arnold Schwarzeneggers vierter und hoffentlich letzter "Terminator": ein Abklatsch mit traurigen Déjà-vus

Filmkritik: Michael Omasta | Feuilleton | aus FALTER 28/15 vom 08.07.2015

Selbstreferenzialität ist das A und O jeder guten Fortsetzungsgeschichte. Das wusste das Kino schon lange vor dem aktuellen Boom der anspruchsvollen Fernsehserien, die Literatur und die Comic-Heftln sowieso.

In "Terminator: Genisys" gibt es exakt einen Moment, wo das halbwegs funktioniert. Der gute alte Terminator stürzt sich aus einem Hubschrauber, um den des bösen neuen Terminators abzuschießen. "I'll be back", ruft er Sarah Connor, seiner Schutzbefohlenen, noch rasch zu. Für sie haben die Drehbuchautoren leider nur ein ziemlich verständnisloses "What?" als Antwort übrig.

Was? Das möchte man während dieses Films nicht nur einmal ausrufen! Noch bevor der flächendeckend mit Off-Kommentar unterlegte Vorspann zu Ende ist, stellt sich das Gefühl ein, das ganze Terminator-Franchise sei eigentlich schon auserzählt.

Dann setzt, eh irgendwie passend zum Beginn der Sommerferien, eine rege - man könnte auch behaupten: beliebige - Zeitreisetätigkeit ein. Freilich müssen deren Sinn und

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