Neue Platten

Pop

Jenny Hval: Apocalypse, Girl

Feuilleton | GS | aus FALTER 29/15 vom 15.07.2015

Feministisches Unbehagen kann sich, in Pop übersetzt, hinausgebrüllt Luft verschaffen, wie das einst etwa die Riot Grrrls taten. Es kann aber auch leise angeschlichen kommen, wie bei der norwegischen Experimental-Songwriterin Jenny Hval. Poetische Texte treffen auf atmosphärische Musik zwischen Klangkunst, Ambient, Jazz und Sanftpop. Das ist spröde und eigen, dabei aber auch erstaunlich zugänglich. "Soft dick rock" nennt Hval das; "think big, girl, like a king, think kingsize" stellt sie dem Album als Motto voran. (Sacred Bones)


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