Seinesgleichen geschieht Der Kommentar des Herausgebers

Der Falter enthüllt einen FPÖ-Skandal: Die Ideenschmiede und Herbert Kickl

Falter & Meinung | VON ARMIN THURNHER | aus FALTER 29/15 vom 15.07.2015

Die Geschichte, die Florian Klenk in diesem Falter aufdeckt, müsste Geschichte schreiben. Dieser Skandal müsste den unaufhaltsamen Aufstieg der FPÖ stoppen. Betroffen sein könnte immerhin ihr Generalsekretär Herbert Kickl, Heinz-Christian Straches wichtigster Mitarbeiter.

Kürzlich fiel Kickl in Zeitungsberichten dadurch auf, dass er laut Transparenzliste der Wiener FPÖ zu jenen neun Abgeordneten gehört, die zusätzlich zu ihrem Gehalt als Nationalratsabgeordnete im Monat mehr als 10.000 Euro verdienen. Für die Partei der kleinen Leute, die man gern mit "ärmlich, aber sauber" assoziiert, ist das recht beachtlich. Arbeit und Moral statt Gier und Kapital zahlen sich eben aus

Kickl gab an, sein Geld mit Werbung, PR, Marketing, Kommunikation und Strategie zu verdienen. Das ist so korrekt, wie es sich für die Partei der Anständigen und Fleißigen gehört. Die Polizei, wie immer unkorrekt, sieht die Sache etwas differenzierter.

Wie Florian Klenk in dieser Ausgabe in seiner großen Recherche


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