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Falter & Meinung | BENEDIKT NARODOSLAWSKY | aus FALTER 30/15 vom 22.07.2015

The times they are a-changin'. Michael Spreitzhofer erkennt nicht nur jeden Bob-Dylan-Song an zwei aufeinanderfolgenden Takten, nein, er kennt sich auch mit Computern und so was aus. Am Freitag schrieb der Leiter der elektronischen Medien ein E-Mail: "Wir freuen uns, dass falter.at ab sofort als erste und bislang einzige Medienwebsite Österreichs komplett über eine sichere Verbindung (HTTPS) läuft. Das bedeutet, dass alle Inhalte immer verschlüsselt übertragen werden." Seine Worte klingen denkwürdig. Wir hoffen, sie heißen etwas Gutes.

Egal, nach all den Jahren ist jedenfalls auch der Falter endlich irgendwo einmal Erster im Internet und diesen Sachen. Dass das etwas Historisches ist, weiß jeder, der sich an die zitronengelbe Falter-Homepage erinnert. Die hatte sich seit den 1990er-Jahren über Jahrzehnte ähnlich rasant entwickelte wie herabtropfendes Pech. Denn lange Zeit konnte man nicht ahnen, dass sich das mit den Computern und so durchsetzen würde. Nur Peter Iwaniewicz insistierte schon früh, seine Tierkolumnen auch jenen online zugänglich zu machen, die von Berührungen mit Papier Pusteln an den Händen bekommen. Aber das kann niemanden wundern, denn Iwaniewicz kennt nicht nur alle Tiere an zwei aufeinanderfolgenden Lauten, sondern auch alle allergischen Reaktionen. Und weil der gute Mann mehr Sammler denn Jäger ist, bittet er nun die Crowd - wie wir im Falter unsere Leser mittlerweile nennen -um Hilfe. Er braucht Ihre Fotos von Tieren im Urlaub. Oder so. Mehr dazu auf Seite 47.


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