Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Sommergrätzel 3: Hagenbrunn, hinter den 7 Bisambergen

Stadtleben | aus FALTER 30/15 vom 22.07.2015

Sechzehn Heurige gibt es in dem 2500-Seelen-Dorf, das Fassungsvermögen dieser Betriebe übertrifft die Einwohnerzahl bei weitem. Hagenbrunn wird aber eben auch gerne von Wienern besucht, größere Portionen und geringere Preise als beim Heurigen in Wien sind ein nicht gerade schwaches Argument, das hier zu beachtlichem Wohlstand führte: Fast alle Heurigenbetriebe Hagenbrunns sind topmodern.

Erdäpfel und Leberwurst direkt

Es gibt aber auch noch eine authentische landwirtschaftliche Seite. Etwa bei Familie Fein, hier wird der hauseigene Wein -übrigens einer der besten im Ort -direkt aus dem Flaschenlager verkauft, die heurigen Erdäpfel gibt's in einem kleinen Kammerl gleich in der Tordurchfahrt, zwei Kilo um 1,60 Euro. Frau Martina Fein hat einen guten Schmäh und einen festen Händedruck. So macht Erdäpfeleinkauf Spaß.

Gleich daneben befindet sich einer der prächtigsten Heurigen des Orts, der Fischer. Ausgesteckt wird hier seit den 1970ern, in den 1990ern kam ein Arkadenhof dazu, der


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige