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Gefährdete Bewegung: Tanz für Fisch und Ernte

Lexikon | SS | aus FALTER 30/15 vom 22.07.2015

Schon in ihrem letzten Stück haben Amanda Piña und Daniel Zimmermann (nadaproductions) verschwundene Tanzformen untersucht. Im Mittelpunkt von "WAR" stand der Kriegstanz der Rapa Nui, der sogenannte Hoko. Auch in ihrem groß angelegten Projekt "Four remarks on the history of dance. Endangered Human Movements Vol. 1" nehmen sich die beiden Künstler den "bedrohten Bewegungen" auf diesem Planeten an. Mit dezidiert politischem Fokus und ohne folkloristischen Kitsch wird der Auslöschung von Tanzkulturen nachgegangen. Im ersten Teil liegt das Augenmerk auf gemeinschaftsbildenden Tanzformen, die der Ernte, dem Boden oder den Fischen gewidmet sind. Sie werden auf der Bühne nachgetanzt und untersucht. Begleitend erscheint eine gleichnamige Publikation zum Thema. Die Buchpräsentation ist am 31. Juli nach der Vorstellung.

Burgtheater-Kasino, Mi 21.30 (bis 1.8.)


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