Kurz und klein Meldungen

Politik | aus FALTER 30/15 vom 22.07.2015

Atomdeal von Wien Nach 13 Jahren politischen Ringens erzielten die Uno-Vetomächte und Deutschland mit dem Iran eine Einigung über dessen Atomprogramm. Ort der Verhandlungen war das Wiener Palais Coburg. Nach 17 Tagen kam es schließlich zur Einigung. Der Iran verpflichtet sich dieser zufolge zu einer deutlichen Verringerung seiner Atomkapazitäten. Im Gegenzug wird der Westen seine Sanktionen aufheben. Ziel der Verhandlungen war eine Vereinbarung, die dem Iran die zivile Nutzung der Atomtechnologie einräumt, aber die Entwicklung einer Atomwaffe verhindert. Der Pakt wurde weltweit als großer "historischer Erfolg" gefeiert, Kritik an der Einigung gab es hingegen aus Israel.

700 Container bestellte das Innenministerium beim österreichischen Containerhersteller "Containex". Laut dem Nachrichtenmagazin Profil wollen Bund und Länder darin Flüchtlinge unterbringen.

Vollprivatisierung der Telekom? Das mexikanische Unternehmen América Móvil hält knapp 60 Prozent der Aktien an der Telekom Austria. Laut Standard plant es nun eine Kapitalaufstockung in der Höhe von etwa zwei Milliarden Euro und bringt damit die Republik in Bedrängnis. Denn der Staat hält 28,4 Prozent der Aktien an der Telekom Austria und müsste laut Medienberichten 500 bis 600 Millionen Euro in die Hand nehmen, sofern er keine passive Privatisierung der Telekom akzeptieren möchte, was eine derartige einseitige Kapitalaufstockung de facto zur Folge hätte.


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