Literatur Tipp

Clemens Setz: Ein Mann erzählt sich selbst nach

Lexikon | SF | aus FALTER 30/15 vom 22.07.2015

Seine Leser zu überfordern, davor hat Clemens Setz (Jg. 1982) noch nie Angst gehabt. Seine Interessen sind derart vielfältig, sein Kopf rattert so unablässig, dass es manchmal schwer ist, ihm zu folgen. Jetzt bekommen seine Exegeten eine neue Herausforderung, den Anfang September erscheinenden, 1021 Seiten umfassenden Roman "Die Stunde zwischen Frau und Gitarre"(300 mehr als sein bislang mächtigster Ziegel "Die Frequenzen"). Zu seiner "O-Töne"-Lesung bringt der Autor aber noch seine Frühjahrs-Veröffentlichung mit. In "Glücklich wie Blei im Getreide" hat Setz sich selbst nacherzählt -er fand eine Mappe mit Texten, die er mit 18, 19 Jahren geschrieben hatte, und fasste sie in Kürzestgeschichten zusammen. Auf Anregung von Kathrin Passig wurde daraus ein Buch.

Museumsquartier, Haupthof, Do 20.30


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